Das Lied vom Stahnsdorfer Damm
Am Stahnsdorfer Damm, im Maienschein,
zog Wild-West-Flair in Wannsee ein.
Wo sonst die Stille Brandenburgs ruht,
brannte im Mai die Western-Glut.
Der SAS-Potsdam rief zum Fest,
ein Gruß aus dem fernen Wilden West’.
Achtzehn Männer, zwei Damen dabei,
in Weste und Leder, ganz vogelfrei.
Kein Zoom-Meeting störte, kein Büro-Einerlei,
selbst der Vorstand war bei der Schießerei.
In authentischem Zwirn, mit Stolz im Gesicht,
scheuten sie Pulver und Bleikugeln nicht.
Um Neune fiel der erste Knall,
ein Echo hallte durch den Wall.
„Cactus Buck“ zum Warme-Hände-Machen,
ließ die Revolver das erste Mal lachen.
Der „Missouri Hillbilly“ gab dann den Takt,
bevor „El Presidente“ die Schützen gepackt.
Auf Papier statt auf Stahl – eine seltene Ehr’,
fiel manchem das Treffen dort doppelt so schwer.
Über „California“ zum großen Finale,
das Wagenrad glänzte im Sonnenstrahle.
„Count your bullets“, hieß die letzte Pflicht,
ein würdiges Ende, mit Gewicht und mit Licht.
Das Shoot-off blieb aus, der SuRT nahm den Raum,
die Pokale beim Vorjahr – ein unfert’ger Traum.
Doch was zählt schon das Blech, was zählt schon der Sieg,
wenn man die Gemeinschaft im Herzen doch kriegt?
Bei Urkunden, Lachen und Fachsimpelei,
ging der Tag viel zu schnell an uns allen vorbei.
Ein Hoch auf Conny, Uwe und Martin dazu,
sie planten und kochten und ließen keine Ruh’.
Ohne helfende Hände, das ist allen klar,
wär’ die Range heute leer und das Match nicht so wahr.
Wir warten auf’s nächste Mal, halten uns bereit,
für die Freiheit, den Sport und die Western-Zeit.
Wenn die Flagge sich hebt und das Herz wieder pocht:
„Watch the front sight – the Range is hot!“
(gedichtet von der KI)

