Zwischenergebnisse vom 18. April

Das Lied vom Stahnsdorfer Damm
Am Stahnsdorfer Damm, im Maienschein,
zog Wild-West-Flair in Wannsee ein.
Wo sonst die Stille Brandenburgs ruht,
brannte im Mai die Western-Glut.
Der SAS-Potsdam rief zum Fest,
ein Gruß aus dem fernen Wilden West’.
Achtzehn Männer, zwei Damen dabei,
in Weste und Leder, ganz vogelfrei.
Kein Zoom-Meeting störte, kein Büro-Einerlei,
selbst der Vorstand war bei der Schießerei.
In authentischem Zwirn, mit Stolz im Gesicht,
scheuten sie Pulver und Bleikugeln nicht.
Um Neune fiel der erste Knall,
ein Echo hallte durch den Wall.
„Cactus Buck“ zum Warme-Hände-Machen,
ließ die Revolver das erste Mal lachen.
Der „Missouri Hillbilly“ gab dann den Takt,
bevor „El Presidente“ die Schützen gepackt.
Auf Papier statt auf Stahl – eine seltene Ehr’,
fiel manchem das Treffen dort doppelt so schwer.
Über „California“ zum großen Finale,
das Wagenrad glänzte im Sonnenstrahle.
„Count your bullets“, hieß die letzte Pflicht,
ein würdiges Ende, mit Gewicht und mit Licht.
Das Shoot-off blieb aus, der SuRT nahm den Raum,
die Pokale beim Vorjahr – ein unfert’ger Traum.
Doch was zählt schon das Blech, was zählt schon der Sieg,
wenn man die Gemeinschaft im Herzen doch kriegt?
Bei Urkunden, Lachen und Fachsimpelei,
ging der Tag viel zu schnell an uns allen vorbei.
Ein Hoch auf Conny, Uwe und Martin dazu,
sie planten und kochten und ließen keine Ruh’.
Ohne helfende Hände, das ist allen klar,
wär’ die Range heute leer und das Match nicht so wahr.
Wir warten auf’s nächste Mal, halten uns bereit,
für die Freiheit, den Sport und die Western-Zeit.
Wenn die Flagge sich hebt und das Herz wieder pocht:
„Watch the front sight – the Range is hot!“
(gedichtet von der KI)
Statt bei frostiger Kälte fand das verschobene Neujahrsschießen am 28. Februar bei angenehmen Temperaturen statt.
Mit 40 Teilnehmern war die Veranstaltung gut besucht und an den vier Stationen „Bär – Kodiak Kal. .72“, „Bison – Sharps Kal..54“, „Wolf – Hawken Kal. .54“ und „Dino – Steinschloß Kal. .45“ herrschte reger Andrang. Da dem Schießen mit Schwarzpulver stets eine gewisse Gelassenheit innewohnt, war es trotzdem eine entspannte Meisterschaft. Darüber hinaus wurde die Stimmung durch Kaffee, Kuchen und Snacks zusätzlich verbessert – an dieser Stelle ein besonderer Dank dafür !
Nachdem die Schützen an den vier Ständen ihren Probe- und Wertungsschuss abgegeben hatten und Sicherheit hergestellt war, wurden die Treffer gewertet.
Für jeden Stand gab es am Ende eine eigene Wertung. Die Sieger bekamen die entsprechende Scheibe als Souvenir, dazu einen „Herby“ zur Erinnerung und als Wanderpokal (der im nächsten Jahr verteidigt werden muss) eine Statue des „Baron von Steuben“.
Die Platzierungen der Einzelsiege wurde für die Schützen addiert und derjenige mit der niedrigsten Summe bekam als Gesamtsieger eine „Trapper“-Statue, ebenfalls als Wanderpokal, für ein Jahr ausgehändigt.
Eine Besonderheit ist es, dass die Pokale nur an anwesende Schützen vergeben werden. So kann es schon mal passieren, dass der Zweitplatzierte die Trophäe mit nach Hause nehmen kann.
Das Neujahrsschießen wird als offene Vereinsmeisterschaft ausgetragen, d.h., es können nicht nur Mitglieder des SAS Potsdam, sondern auch Gäste daran teilnehmen.
Bemerkenswert war hier eine größere Gruppe von Schützen aus Neu-Plötzin, die sichtlich ihren Spaß an der Veranstaltung hatten und eine Reihe der begehrten Pokale mitnahmen.
Herzlichen Glückwunsch allen Siegern !
Text & Bilder: RS, MR, MK
Ergebnisse Neujahrsschießen 2026

Wegen personeller Probleme (Krankheit) und witterungsbedingt wird das für Sa., d. 10. Januar geplante Neujahrsschießen verschoben.
Sobald ein neuer Termin festgelegt wurde, wird an dieser Stelle informiert.
Wir bitten um Verständnis.
Im Auftrag des Vorstandes des SAS Potsdam